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IJDb Startseite > IJDb Kompendium > Jonglieren > Übung und Training > Training für "Numbers Juggling"
Training für Numbers JugglingSteven Ragatz - 1st January, 1990. Zu aller erst möchte ich mich rechtfertigen, da ich mich selbst nicht als „Numbers Juggler“ bezeichnen würde. Trotzdem habe ich, als auftretender Jongleur, als Teil meines Trainings am Numbers Juggling gearbeitet. Wenn ich in Form war gehörten Läufe von hundert Würfen mit sieben Bällen und zweihundert Würfe mit fünf Bällen zu meinen Standartübungen zum Ende einer typischen Trainingseinheit. Diese Übungen könnten für einige Leser hilfreich sein. Die Übungen die ich für das Numbers Juggling nutzte waren normalerweise für jeden Fortschritt im Schwierigkeitsgrad (fünf Bälle -> sechs Bälle -> sieben Bälle -> acht…) und für jedes Requisit (Bälle, Keulen…) die Selben. Da ich darauf vertraue Dinge schrittweise anzugehen würde ich immer warten bis ich ein bestimmtes Level gut genug beherrsche, bevor ich zu viel Zeit mit dem nächsten verbringe. Ich versuche immer meine Grenzen ein wenig zu erweitern indem ich dem Trick der gerade an der Grenze meiner Fähigkeiten liegt ein paar Versuche gebe, aber ich verbringe damit niemals besonders viel Zeit. Wenn ich zum Beispiel an der sieben Ball Kaskade arbeite, widme ich diesem Trick vielleicht 20 Minuten Trainingszeit. 20 Minuten ist das Maximum das ich je einem einzelnen Trick widmen würde und das ist bereits extrem, da ich schnell die Aufmerksamkeit verliere und mein Körper schnell ermüdet wenn ich immer die gleiche Bewegung ausführe. Von diesem 20 Minuten würde ich vielleicht 10 Minuten „unter“ dem Trick arbeiten, mit vier, fünf und sechs Ball Übungen, dann 10 Minuten ein Drill mit kurzen, kontrollierten Läufen mit sieben Bällen (14 oder 21 Würfe). Ich würde am Ende vielleicht dem acht Ball Flash ein halbes Dutzend Versuche geben, wenn mir danach ist. Denke daran dass dies alles ein Zusatz ist zu meinem normalen Stretching Aufwärmtraining und dem woran ich sowieso gerade mit drei, vier, fünf oder sechs Bällen arbeite. Ich brauche wohl nicht erwähnen dass ich ein Training niemals mit sieben Bällen beginnen würde. Sieben Bälle kommen in der ersten halben Stunde meiner eineinhalbstündigen Trainingseinheiten nie vor. Manche Tage sind besser als andere. An schlechten Tagen, wenn ich kein Bisschen vom Trick schaffe, überspringe ich diesen nach ein paar Versuchen. An anderen Tagen gefällt es mir vielleicht ein wenig länger daran zu arbeiten als sonst. Aber da mein Ziel Konsistenz ist, sind „gute“ Tage nicht viel wert – „schlechte“ Tage sind diejenigen die ich als Anhaltspunkte benutze. Wenn ich einen Trick bis zu dem Punkt trainiert habe das es keine guten oder schlechten Tage mehr gibt, dann habe ich mein Ziel erreicht. Mein Lieblingstipp fürs Training: „Höre immer mit einem guten Versuch auf“ – NICHT. Ich höre auf einen Trick zu üben wenn ich fertig bin. Ob der letzte Versuch gut oder schlecht war ist auf lange Zeit gesehen von geringer Bedeutung. Ohne Zweifel, wenn ich zu lange an einem Trick arbeite beginnt meine Leistung nachzulassen, normalerweise wegen Müdigkeit, mangelnder Technik oder Langeweile. Mich selbst zu zwingen weiter zu probieren bis ich einen guten Versuch hatte bedeutet viele unsaubere Versuche voller Fehler, nur um einen Guten zu schaffen um mein zerbrechliches Ego zu befriedigen. Wenn ich eine Trainingseinheit in Gedanken bewerte, dann denke ich an den Gesamterfolg. Zusätzlich neige ich dazu auch ein Training mit nur einem kleinen Erfolg als gut zu bewerten. Einen Bonuspunkt gebe ich mir, wenn ich nicht die Fassung verloren habe! So, lasst uns auf den Punkt kommen: Jerry M. hat gefragt: „Gibt es einen ähnlichen „Über-“ Trick den du denjenigen von uns empfehlen würdest, die sieben Bälle versuchen?“
Die „Unter-„ Tricks die ich für sieben benutze beinhalten: Die Versuche mit Sieben Bällen waren immer 14 oder 21 Würfe lang, mit einem Lauf von hundert Würfen am Ende. Die „Über-“ Tricks die ich für sieben benutze beinhalten: Im Allgemeinen solltest du versuchen die Bewegung zu minimieren. Halte die Ellenbogen unter den Schultern. Die Knie sollten leicht gebeugt und beweglich sein, der Rücken so gerade wie möglich ohne den Nacken zu belasten. Schultern runter und iss dein Gemüse… Denke an was Schönes! |
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